Historie
Das RAL Gütezeichen Kompetenz richtig Essen

Dachmarke RAL-GZ 110
mit seinen sechs Spezifikationen (seit 2009)

Wie alles begann – Rückblick auf eine lange TraditionDie Geschichte der GEK von 1962 bis heute |
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Die IdeeAnfang der 60er Jahre, bei dem Festessen auf Einladung einer Delikatessenfirma gaben die dort geladenen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), vom Deutschen Heilbäderverband e.V. (DHV) und vom Verband der Köche Deutschland e.V. (VKD) zu bedenken, dass vielen Menschen, z. B. der großen Anzahl Diabetiker, solche kulinarischen Genüsse oft verwehrt blieben. Als Vertreter der gesunden Ernährung und Diäten verpflichteten sich nachfolgend auch der Verband der Diätassistenten - Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) sowie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA), der guten Sache zu dienen: den vielen Diätbedürftigen ein hochwertiges und schmackhaftes Speisenangebot in der Außer-Haus-Verpflegung zu garantieren: das war die Geburtsstunde der GEK! Der Weg ist das ZielAllerdings war der Weg von der Idee zur Realisierung nicht einfach. Galt es doch zunächst RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. und dessen Kuratorium zu überzeugen, dieses besondere Speisenangebot in eine seriöse Zertifizierung einzubinden: Das RAL-Gütezeichen! Zwar gab es etliche RAL-Gütezeichen bereits seit 1925, jedoch überwiegend im technischen Bereich. So sah man zunächst große Schwierigkeiten, erstmalig die Gütekriterien für eine Dienstleistung festzulegen und zwar derart, dass sie jederzeit nachweisbar zu prüfen waren. In mühsamen Ausarbeitungen und Verhandlungen mit allen beteiligten Organisationen wurden die Weichen gestellt. Gütegemeinschaft initiiert neues BerufsbildZunächst war die berufliche Kompetenz festzulegen, die für die fachlich korrekte Umsetzung von Diäten in den Anbieter-Betrieben garantieren sollte. So gab es zwar längst die Berufsgruppe der Diätassistenten, die war jedoch überwiegend im Klinikbereich tätig. Aber zu der damaligen Zeit sollte schließlich auch die Gastronomie motiviert werden, ihr Angebot für Diät-Interessierte zu erweitern und zertifizieren zu lassen. So vereinbarte die damalige Gütegemeinschaft Diätverpflegung (GDV) mit DGE und VKD, den Köchen eine Weiterbildung für diesen speziellen Bereich zu ermöglichen. Dies war Auftakt zum inzwischen etablierten Berufsbild "Diätetisch geschulter Koch" (damaliger Titel "Fachkraft im Sinne der Richtlinien der Gütegemeinschaft Diätverpflegung")! Die letzte RundeWeiterhin wurde festgeschrieben, wie und in welchem Umfang die damals gängigen Diäten im Angebot sein sollten, ein weiterer Schwerpunkt war die Einhaltung strenger Hygiene-Richtlinien. So entstand ein Maßnahmenkatalog, der geeignet war, einer gezielten Prüfung standzuhalten. Im Jahr 1962 wurde dann schließlich das Gütezeichen RAL Diätverpflegung aus der Taufe gehoben. |
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Von den Diäten zum guten Essen für AlleIm Laufe der Jahre nahmen immer mehr Menschen die Außer-Haus-Verpflegung in Anspruch. Parallel nahmen ernährungsbedingte Erkrankungen explosionsartig zu. Anlass für die GDV, neben den Diäten auch Angebote gesunder Vollkost in das Gütezeichen mit aufzunehmen: So sicherte die GDV seit dem Jahr 2000 mit dem RAL Gütezeichen Diät und Vollkost das gesamte Speisen- und Beratungsangebot, sowohl für unterschiedlichste Diäten als auch für vegetarisches und ausgewogenes vollwertiges Essen. |
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Von einem RAL-Gütezeichen zu drei SpezifikationenDoch damit nicht genug, denn Studien und Ernährungsforschung einerseits und die gestiegenen Verbrauchererwartungen andererseits machten deutlich, dass es weiterhin viel zu tun gibt in Sachen Ernährung! Die drastische Zunahme an Übergewichtigen und Diabetikern und auch der Verbraucherwunsch nach naturbelassenen Speisen stellte eine neue Herausforderung dar, zunehmend auch für das kleine, innovative Restaurant und für die anspruchsvolle Betriebsgastronomie! |
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Traditionsreiche Marke mit neuem GesichtDie Verleihung dieser drei aufgrund zunehmender Nachfrage einerseits von Betrieben, die sich zertifizieren lassen möchten, als auch andererseits von Verbrauchern, die nach qualitätsgesicherten Speisen- und Beratungsangeboten suchen, konzipierten Spezifikationen ließen erkennen, dass ein Bedarf für eine weitere Differenzierung nach Angebot und Zielgruppen besteht. |
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